Dienstag, 11. April 2017

Firmenabzeichen - textile Visitenkarten

Die Kennzeichnung von Kleidung mit Etiketten, Aufnähern und Patches ist schon seit vielen Jahrzehnten üblich. Wurden beispielsweise noch vor reichlich 100 Jahren Wäscheetiketten als reines Kennzeichnungsmittel verwendet, sind Firmenabzeichen in der heutigen Zeit häufig Bestandteil der Firmenkleidung und unterstützen so die betriebliche Corporate Identity. Egal ob es sich um Firmen, Einrichtungen oder Vereine handelt, die Veredlung von Blusen, Hemden, Hosen und Jacken mittels Stickerei oder mit Hilfe einer der vielen Textildruckverfahren ist ungebrochen. Wir wollen hier einige Möglichkeiten der Textilkennzeichnung für den gewerblichen Bereich vorstellen.

Stickabzeichen - der Klassiker schon ab 1 Stück



Stickabzeichen

"Wir möchten uns Polos / Shirts / Hemden besticken lassen!". Mit dieser Aussage beginnen bei uns sehr oft Kundengespräche und Themenberatungen, deren erstes Ziel eine Preisanfrage ist. Stimmen Beratung, Informationen und der Preis, sind Bestellungen öfters die Folge.

Doch was soll und kann eigentlich wie bestickt werden? Sollen Textilien bestickt werden, sind zwei prinzipielle Verfahren möglich. Entweder wird das gewünschte Motiv oder Firmenlogo direkt eingestickt, man spricht dann von Direktbestickung oder Direkteinstickung. Ist eine direkte Stickerei auf dem Basiskörper (z.B. Blusen, Hemden, Shirts) nicht möglich, werden Stickabzeichen eingesetzt. Die Stickvorlagen werden dann als separate Produkte gefertigt.
Stickabzeichen werden häufig auch mit den Begriffen Emblem, Stickemblem oder Sticker bezeichnet. Der Randabschluss erfolgt meist durch einen Kettelrand. So gefertigte Abzeichen können von uns oder vom Kunden selbst auf beliebige Textilien aufgenäht werden.
Grundsätzlich ist die Herstellung von Stickabzeichen schon ab einem Stück möglich. Aufgrund der ggf. hohen Vorkosten zur Anlegung eines Stickprogramms, sind Bestellmengen ab meist erst ab 10 Stück sinnvoll.

Webetiketten - Tradition im modernen Gewand


Webetiketten
Im Gegensatz zu einer Stickerei, die auch direkt auf Textilien aufgebracht werden kann, werden gewebte Abzeichen und Etiketten immer separat gefertigt. Das Aufbringen kann über Aufnähen, Aufpressen oder auch über eine Klettbefestigung erfolgen.
Gegenüber dem uralten Prinzip des Webens, die textile Fläche wird durch ein Kette-Schuss-Verfahren erzeugt, hat sich bis heute nichts geändert. Die Webtechnologiensind allerdings vielfältiger und effektiver geworden.
All diesen modernen Webverfahren gemeinsam ist ein großer Vorteil gegenüber der Stickerei. Beim Weben können kleine Details und Schriften umgesetzt werden. Auch die Andeutung von Farbverläufen und Fotos ist über eine sogenannte HD-Weberei möglich. Der Randabschluss bei gewebten Abzeichen und Etiketten kann ein gewebter Kettelrand sein oder die fertigen Produkte sind lasergeschnitten. Bei dieser Ausführung können auch freie Formen umgesetzt werden. Zudem wird hier ein Ausfransen verhindert.
Nachteilig ist, dass geringe Stückzahlen preislich effektiv nicht gefertigt werden können. So sind Bestellmengen ab 100 Stück, bei bestimmten Verfahren auch erst ab 500 oder 1.000 Stück, dafür notwendig.

Transfer Patches - die digitalen und variablen Textiletiketten


Transfer Etiketten
Gedruckte Etiketten und Abzeichen, die auf Textilien, wie Shirt, Jacken, Basecaps oder auch auf andere textile Produkte aufgepresst werden, bezeichnet man häufig als Transferetiketten oder Transfer Patches. Dabei ist der Wortteil "Transfer" oft mit negativen Eigenschaften wie "hält nicht lange" oder "keine Waschbeständigkeit" verbunden.
Zum Glück haben sich aber neben den Drucktechnologien auch die die Basismaterialien erheblich geändert.  So sind wir in der Lage, ein Drucketikett zur Verfügung zu stellen, welches  mehrfarbige Motive, Logos und Schriftzüge enthalten kann, ab 25 Stück effektiv gefertigt wird und auf einen Grundkörper nach unserer Anleitung aufgepresst, auch dauerhaft haltbar bleibt.

Textilpatches oder Textildruck - welcher Druck ist preiswerter?

Wird in einer Einrichtungen, eine Firma oder in einem Verein die Thematik der Textilveredlung per Textildruck auf die Tagesordnung gesetzt, entstehen eine Menge Fragen. Einige davon könnten lauten:

Welche Textilien und Gegenstände können mit dem gleichen Motiv bedruckt werden?
Wie hoch bzw. gering ist die Mindestbestellmenge?
Kann problemlos nachbestellt werden?
Was kostet die Erstausstattung?
Was kosten Nachbestellungen?
Wie schnell können Nachbestellungen geliefert werden?

Um es gleich vorweg zu nehmen. Wer einmalig 20 T-Shirts bedrucken lassen möchte, kommt mit einem klassischen Textildruck gut zurecht. Hier sollte sich der Interessent ein Angebot einholen und dann nach Wirtschaftlichkeit entscheiden.

Wir aber das gleiche Druckmotiv immer wieder mal benötigt, dann können Textil Patches die besser Lösung sein. Differieren dann noch die Bestellmengen , unterscheiden sich die zu bedruckenden Artikel (mal Shirts, mal Jacken, mal Sweats) und sind auch die gewünschten Liefertermine über das Jahr verteilt - dann tendiert die Entscheidung weiter in Richtung Textiletiketten.

Warum? Bei diesem Produkt kann eine große Mengen zu kleinen Preisen bestellt und gefertigt werden und einzelne Patches werden nur bei Bedarf abgerufen.

Mehr dazu lesen Sie in unserem speziellen Beitrag über unsere Textilpatches Trans Nylon. Bis dahin alles unter - www.m-gruetzner.de

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